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Geteilte Erinnerungen Ruanda 1994/Srebrenica 1995/München 2021

Podiumsgespräch der Reihe Ming(r)a Talks in Müchen am 21. Juli 2021.

Das kollektive Trauma eines Genozids überdauert Generationen. 27 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda und 26 Jahre nach dem Völkermord in Bosnien, gibt es in beiden Ländern aber auch in der Diaspora eine Vielzahl an künstlerischen und vermittelnden Erinnerungspraktiken. An diesem Abend sprechen wir mit Aktivist*innen aus den Bereichen Kunst, Musik, Theater, Literatur und Dokumentarfilm, die in Bosnien, Ruanda und Deutschland arbeiten. Welche Rolle spielt die Aufarbeitung von Belagerung, Krieg und Völkermord in ihrem eigenen Schaffen und allgemein in der Kulturproduktion der Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften? Inwiefern kann Kunst bei der gesellschaftlichen Traumabewältigung helfen? Wie wird die Erinnerung und das Gedenken in der Münchner Diaspora gelebt? Und welche kollektiven Erinnerungspraktiken braucht die postmigrantische Münchner Stadtgesellschaft? Einige der künstlerischen Arbeiten werden im Rahmen der Veranstaltung gezeigt oder aufgeführt.

Podiumsgäste:

Moderation: Thomas Schad und Asmir Šabić

Datum und Uhrzeit: 21. Juli 2021, 20:00 Uhr
Veranstalter: BalkaNet e.V. in Zusammenarbeit mit Münchner Stadtmuseum

Mehr Infos über die Veranstaltung finden Sie hier hier.

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