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Der Genozid von Srebrenica (Teil 1): Hintergründe und ein strukturelles Problem mit Sicherheit

Teil 1 eines zweiteiligen Essays von Thomas Schad über den Genozid von Srebrenica, ungelöste Probleme mit traditionellen Sicherheitskonzepten — und welche Möglichkeiten es gibt, Genozidleugnung und Geschichtsrevisionismus entgegenzutreten.

Vorbemerkung: dieser sowie der folgende, zweite Teil eines Essays über den Genozid von Srebrenica spiegelt nur die Ansicht des Autors wieder. Er wurde kurz zuvor auf Inkubator Metamorφ veröffentlicht.

Heute, den 11. Juli 2021, jährt sich der Jahrestag der vollständigen Eroberung der ostbosnischen Stadt Srebrenica zum 26. Mal. Aus diesem Anlass habe ich einen zweiteiligen Text formuliert. Im ersten Teil geht es um eine Zusammenfassung der Geschehnisse um den 11. Juli 1995, weil ich es für absolut notwendig halte, dass die Beschäftigung mit dem Thema Genozid, die immer auch eine emotionale Auseinandersetzung ist, auf der Grundlage von Fakten geführt wird. Diese Fakten sind zuallererst wichtig, um gegen die Negierung von Genozid gewappnet zu sein, die leider ein verbreitetes Phänomen ist. Ich komme in diesem ersten Teil aber auch zu einem Problemaufriss der Rolle der angeblichen „Internationalen Gemeinschaft“ bei den Genozid-Geschehnissen 1995: die starke Emotion der Enttäuschung auf Opferseite kann nämlich ein strukturelles Problem mit der UNO, mit nationalstaatlichen Sicherheitskonzepten sowie mit der Möglichkeit des humanitären Eingreifens in Konflikte überlagern. Diese Problematik darf aber keinesfalls ausgeblendet werden, weil angesichts der künftigen Klimakriege damit zu rechnen ist, dass es noch häufiger (als ohnehin schon bestehend) zu großen Konflikten kommen wird, denen mit einer „Gemeinschaft“ aus „gegeneinander interessierten“ Akteuren nicht beizukommen sein wird.

Im zweiten Teil will ich mich der Frage des geschichtlichen Revisionismus und der Negierung des Genozids annähern. Welche Möglichkeiten gibt es, etwas erfolgreich gegen die Genozidleugnung zu tun, die in Serbien und in der Republika Srpska (RS) in Bosnien-Herzegowina quasi Staatsräson ist? Dazu werde ich ein politisches Filmgespräch genauer unter die Lupe nehmen, das zwischen der bosnischen Regisseurin Jasmila Žbanić sowie den Mitgliedern des deutschen Bundestages Josip Juratović (SPD-Bundestagsfraktion, Vize-Präsident der Südosteuropa-Gesellschaft), Renata Alt (FDP-Bundestagsfraktion), Manuel Sarrazin (Bündnis 90 / Die Grünen-Bundestagsfraktion, Präsident der Südosteuropa-Gesellschaft) und Christian Schmidt (CSU/CDU-Bundestagsfraktion, designierter Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina) stattfand und seit dem 7. Juli über die Plattform Youtube zugänglich ist. Das Gespräch wurde von Adelheid Wölfl (Südosteuropa-Korrespondentin des österreichischen Standards) moderiert und von der Südosteuropa-Gesellschaft ausgerichtet.

Besonders will ich dabei auf Jasmila Žbanićs Vorschlag eingehen, wie „der Narrativ gebrochen werden“ könnte, mit dem die Negierung perpetuiert und Bosnien blockiert werde, sich zu entwickeln. Dies schildert sie anhand der Umsetzung der Premierenvorführung ihres Films Quo Vadis, Aida? im Herbst 2020 auf dem Filmfestival von Venedig. Dieser Film, der zahlreich ausgezeichnet wurde und Kandidat für den besten ausländischen Film bei den Oscars war, behandelt das Schicksal einer Lehrerin und ihrer Familie aus Srebrenica während der Belagerung, den Fall und Genozid, dem ihr Mann und ihre Söhne zum Opfer fallen. Der Film darf in der RS nicht gezeigt werden, und in Serbien wird er nicht gezeigt. Doch zunächst zu den wichtigsten Fakten zu Srebrenica im Jahr 1995 und zum Genozid. 

White Mosque Srebrenica 1905-Colourised

Srebrenica – die Weiße Moschee und die Orthodoxe Kirche. Ansicht von 1905. Unknown author, Public domain, via Wikimedia Commons

Im Juli 1995 näherte sich der Krieg in Bosnien-Herzegowina, der im April 1992 begonnen hatte, allmählich seinem Ende. Dieses wurde offiziell am 21. November mit dem Vertrag von Dayton besiegelt, der unter anderem mit dem später überführten Kriegsverbrecher Slobodan Milošević unterzeichnet werden musste. Die Belagerung Sarajevos dagegen wurde erst im Februar 1996 vollständig aufgehoben, weshalb in Bosnien auch oft vom Jahr 1996 die Rede ist, wenn es um das Kriegsende geht.[1]

Doch das nahende Ende des Krieges bedeutet für die in Srebrenica eingeschlossenen Menschen am Vorabend des 11. Juli nichts gutes — und für viele Menschen ist es auch bis heute nicht zu einem vollständigen Abschluss der Kriegserlebnisse gekommen. Im Krieg hatten die militärisch überlegenen, serbischen Truppen schnell weite Teile des Landes erobert, was besonders den Osten und Nordwesten des Landes betraf. Srebrenica war 1993 zusammen mit Žepa, Goražde, Bihać, Sarajevo, Tuzla von den Vereinten Nationen (UNO) zu sogenannten „Schutzzonen“ erklärt worden. Dies hieß zwar, dass in begrenztem Maß Hilfskonvois der UNO in die Stadt gelangten. Außerdem bedeutete es die Anwesenheit sogenannter „Blauhelmsoldaten“ der UNO — im Fall Srebrenicas waren das zwischen 400 und 600 niederländische Soldaten des sogenannten Dutchbats. Diese waren im heute symbolträchtigen Vorort Potočari auf dem Gelände einer stillgelegten Autobatterienfabrik stationiert. An diesem Ort würden im Sommer 1995 Teile der großen Massaker stattfinden, und heute liegt dort die zentrale Gedenkstätte für die Opfer Srebrenicas mit dem großen Friedhof.

In Potočari bei Srebrenica, zentrale Gedenkstätte und Friedhof. Bild von 2427999 auf Pixabay.

Der Status der UN-Schutzzonen war eine fragwürdige und dysfunktionale Institution, die den Menschen in Srebrenica — mit ganz wenigen Ausnahmen — letzten Endes keinen Schutz bieten konnte. Das Verhalten der UN-Blauhelme während des Falls und beim Übergang und Stattfinden der Massaker ist weitestgehend dokumentiert: es bestand in Widerstandslosigkeit gegen die Eroberer, aber auch in schändlichen Szenen, die hier nicht im Detail reproduziert werden sollen. In Bosnien ist immer wieder — nachvollziehbarerweise — zu hören, die Internationale Gemeinschaft und insbesondere die europäische Öffentlichkeit, derer sich Bosnierinnen zugehörig fühlen, hätten damals weggesehen. Der Slogan UNforgiven an bosnischen Hauswänden beinhaltet das starke und nachvollziehbare Gefühl, man sei dem Rest der Welt egal gewesen und Europa habe weggesehen.

Doch stimmt das wirklich? Waren die Menschen in Bosnien dem Rest der Welt wirklich egal? Haben tatsächlich alle lieber weggesehen? Aus meiner Sicht — auf der Grundlage meiner eigenen Erinnerungen, medialen Aufarbeitung und des gesellschaftlichen Engagements in dieser Zeit — kann ich dem nicht zustimmen, obwohl mein Blick natürlich verzerrt durch die Tatsache ist, dass meine Großeltern, Onkels und zahlreiche andere Verwandte aus Bosnien zu uns geflüchtet sind. Doch davon abgesehen war der Bosnienkrieg nach dem Golfkrieg 1991 einer der ersten Kriege, die quasi miutiös medial übertragen wurden. Wer damals in Deutschland die Tagesschau gesehen hat, wird unweigerlich jeden Tag eine Landkarte Bosnien-Herzegowinas und eine recht genaue Berichterstattung über den Kriegsverlauf gesehen haben; selbst ich, der damals 15 Jahre alt war, kann mich noch sehr gut an die zornige Hilflosigkeit vor dem Fernseher erinnern: ständig neue Massaker, Teilungspläne, Fluchtbewegungen, Russland-Vetos — und Bilder von Blauhelmen, die das Scheitern der UNO symbolisierten.

Andererseits sind auf zivilgesellschaftlicher Ebene damals zahlreiche Solidaritäts- und Hilfaktionen entstanden — wie zum Beispiel der Verein Schüler Helfen Leben, dessen Mitglieder bereits ab 1992 regelmäßige Konvois nach Kroatien und Bosnien fuhren und mitten im Krieg in Mostar und Sarajevo tätig waren; für diesen Verein bin ich selbst fünf Jahre später als Freiwilliger für zwei Jahre nach Bosnien gegangen. Weiteren Aufschluss über die in Europa damals entstehenden Solidaritäts- und Hilfsaktionen gibt die Arbeit des in Sarajevo lebenden Historikers Nicolas Moll in einer Publikation der Rosa-Luxemburg-Stiftung. In Deutschland konnte außerdem noch aus einem anderen Grund wirklich niemandem der Krieg in Bosnien-Herzegowina entgehen: es kamen zahlreiche Flüchtlinge in die Schulklassen, Unterkünfte, Wartezimmer, Straßen und Plätze. Angesichts der medialen Präsenz und der öffentlichen Wahrnehmung kann man also zumindest nicht sagen, die europäische Öffentlichkeit hätte im Großen und Ganzen weggesehen und allen sei das Schicksal Bosniens egal gewesen.

Die Öffentlichkeit hat sogar ziemlich genau hingesehen — sie konnte jedoch auf politischer und militärischer Ebene tatsächlich schwer etwas tun. Es ist zu einfach — wie Jasmila Žbanić es ganz am Ende des im zweiten Teil noch zu behandelnden Filmgesprächs auch tut — zu sagen, dass es nie zu einem solchen Verlauf der Dinge gekommen wäre, wenn die größte Opfergruppe des Bosnienkrieges nicht Muslime gewesen wären: darin liegt nicht nur Spekulation, sondern die Unterstellung, nicht die Menschen in Bosnien allgemein, sondern Muslime seien der europäischen Öffentlichkeit egal gewesen. Mit einer solchen Sichtweise, die heutzutage recht populär ist, spiegelt man zum einen keineswegs die damals — zumindest in Deutschland — vorherrschende öffentliche Meinung; zum anderen blendet man damit aus, dass es gleichzeitig in Ruanda zu einem noch viel größeren Genozid gekommen ist, in den keine Muslime als Opfergruppe involviert waren[2]; aber auch, dass es zahlreiche Konflikte auf der Welt gibt, in die nicht zum Schutz von Muslimen eingegriffen wird, obwohl es muslimische Länder und Armeen gäbe, die eingreifen könnten, und denen es dieser Logik entsprechend nicht egal sein dürfte. Drittens schließlich erklärt man mit dem Identitäts-Argument — das angesichts der serbischen Hetze gegen Muslime nur allzu glaubwürdig erscheint — trotzdem nur scheinbar etwas, das sehr viel mit einem ernsthaften, strukturellen Problem sogenannter traditioneller Sicherheitsverständnisse zu tun hat: de facto gab und gibt es nämlich überhaupt keine „Internationale Gemeinschaft“ (Međunarodna Zajednica), die überhaupt handlungsfähig gewesen wäre. Am Ende aller Vetos hätten nur Nationalstaaten eingreifen können, und darüber — das lehrt die Geschichte — hätten sie den Krieg über bestehende Interessenkonflikte mit aller Wahrscheinlichkeit ausgeweitet. 

Das Scheitern der UNO in Srebrenica, in Bosnien insgesamt, aber auch in Ruanda und in vielen anderen Kriegen der Welt liegt zuvorderst darin begründet, dass in der UNO ausschließlich Vertreter von Nationalstaaten mit ihren je eigenen, nationalstaatlichen „Sicherheitskonzepten“ zusammenkommen. Einem solchen Aufeinandertreffen ist es inhärent, dass eine Einigung ab einem bestimmten Punkt nicht möglich ist. Ein besonders neuralgischer Punkt, an dem sich Nationalstaaten „gegeneinander interessieren“, ist erreicht, wenn sich ein dritter Staat im Staatszerfall befindet, da das Kartenspiel des Status Quo der internationalen Einflussnahme völlig neu gemischt wird. Im Zusammenspiel der Blockauflösung der frühen 1990er Jahre befand sich das blockfreie Jugoslawien, das gebeutelt von inneren Konflikten und populistischer Agitation war, auch in internationaler Hinsicht in einer besonders prekären Lage. In Anlehnung an Žbanićs Film könnte man die zentrale Unsicherheitsfrage, aus Perspektive der restlichen Nationalstaaten, vielleicht Quo Vadis, Yugoslavia? formulieren. Wer und wie Viele würden Jugoslawien auf internationalem Parkett beerben? Mit wem würden die postjugoslawischen Staaten Bündnisse eingehen, Interessen teilen, zusammenarbeiten?

Aus nationalstaatlicher Sicht bedeutet Sicherheit selten mehr als die Sicherheit für sich selbst, vorgestellt als Nationalstaat; gleichzeitig bedeutet diese begrenzte oder angebliche Sicherheit im Keim immer schon die Unsicherheit für „Andere“. Das alternative Sicherheitskonzept der Menschlichen Sicherheit (Human Security) dagegen, das übrigens maßgeblich der UN-Mitarbeiter und pakistanische Spitzendiplomat Mahbub ul Haq im Schatten der ruandischen und jugoslawischen Zwickmühle entwickelt hat, wird bis heute nicht allzu ernst genommen, geschweige denn institutionell umgesetzt — obwohl es dieses Problem direkt addressiert und konstruktive Vorschläge zu machen hätte. Ich zitiere der Einfachheit halber zur Verdeutlichung eine Zusammenfassung aus der Wikipedia:

Menschliche Sicherheit (englisch Human Security) bezeichnet einen erweiterten Sicherheitsbegriff, der im Gegensatz zu traditionellen Sicherheitskonzepten nicht den Schutz des Staates, sondern des Individuums und seiner Menschenwürde in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt. Das politische Konzept vereinigt Gesichtspunkte der Menschenrechte, der menschlichen Entwicklung, der Friedenssicherung und der Konfliktprävention. Infolge der Beendigung des Kalten Krieges wurde deutlich, dass nicht zwischenstaatliche Kriege die Hauptbedrohungen der Sicherheit des Einzelnen sind, sondern vielmehr Bedrohungen wie staatliche Willkür, Bürgerkriege, Kriminalität, Klimawandel, die Gefährdung der Umwelt, Vertreibung, Hunger und Armut. Der Wandel ist nicht nur mit der Humanisierung des Völkerrechts, sondern auch mit dem Wachstum einer zivilgesellschaftlichen Akteursvielfalt begründbar. Das heißt, dass nicht nur mehr Staaten als international relevante Akteure betrachtet werden, sondern der Einzelne vermehrt ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Der Tatsache, dass das gängige, nationalstaatliche Verständnis von Sicherheit nicht deckungsgleich mit den Hauptbedrohungen ist, möchte das Konzept der Menschlichen Sicherheit entgegenwirken. Es öffnet damit den Blick für die Verletzlichkeiten des Einzelnen.

Menschliche Sicherheit (Wikipedia)

Durch diese Verfasstheit der angeblichen „Internationalen Gemeinschaft“ und ihr Verhaftetsein mit traditionellen, aber problematischen Sicherheitskonzepten kam es also, dass die bosnisch-serbische Armee unter der Führung des Kriegsverbrechers Ratko Mladić vor den Augen der „gegeneinander interessierten“ Weltöffentlichkeit einmarschierte. In seiner unvorstellbaren Unverschämtheit kündigte er an, dass man jetzt „Rache an den Türken“ nehme — um aber gleichzeitig vor laufenden Kameras Frauen und Kindern der Zivilbevölkerung zu erklären, dass ihnen nichts passieren werde. Mit den Türken meinte er nicht die Staatsbürgerinnen der Türkei — sondern verwendete dieses Wort wie unzählige serbische Geschichtsrevisionisten und Nationalisten synonym für die slawischen Muslime Bosniens.  

Die weiteren Folgen sind so bekannt wie negiert: es kam zur Ermordung von mehr als 8000 bosniakischen (muslimischen) Männern und männlichen Jugendlichen, wobei das jüngste Opfer ein weiblicher Säugling war. Durch die eindeutig dokumentierte Absicht der Auslöschung einer ganzen Volksgruppe besteht außerdem ohne jeden Zweifel der Tatbestand des Genozids, wie der Internationale Strafgerichtshof für das Ehemalige Jugoslawien in Den Haag in den Prozessen gegen die führenden Kriegsverbrecher (darunter Ratko Mladić) geurteilt hat. Das einzige, was wirklich unbekannt ist am Genozid von Srebrenica, sind zwei Fragen: zum einen, wie die letzten Momente der Ermordeten aussahen, und zum anderen, wo die verbliebenen, zirka 1000 Leichen der noch nicht gefundenen Ermordeten sind. Obwohl die restlichen Zahlen dokumentiert sind — und zwar durch in harter Arbeit exhumierte und untersuchte menschliche Überreste, woran sich einige Bekannte und Freundinnen von mir beteiligt haben — wird der Genozid jedoch in Serbien und in der RS in Bosnien von offizieller Seite und in nicht unerheblichen Teilen der Bevölkerung negiert. Darauf sowie auf die eingangs erwähnte Frage, wie negierenden, revisionistischen Narrativen begegnet werden kann, komme ich im nächsten Beitrag zurück.

Fußnoten

[1] Miloševićs Tod 2006 im niederländischen Gefängnis verhinderte die Urteilverkündung. Die Vertreter der anderen beiden Kriegsparteien, der kroatische Präsident Franjo Tuđman und der Vorsitzende im bosnisch-herzegowinischen Präsidium Alija Izetbegović, sind früher verstorben als Slobodan Milošević. Franjo Tuđman starb 1999, und der Internationale Strafgerichtshof für das Ehemalige Jugoslawien hatte Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen aufgenommen, die jedoch durch dessen Tod im Sand verliefen. Alija Izetbegović starb 2003 und wurde vor allem in Bosnien beschuldigt, nichts gegen Verbrechen sogenannter Mudschahedin getan zu haben, war aber keiner Kriegsverbrechen angeklagt.

[2] Und natürlich könnte man auch hier sagen, es wäre niemals soweit gekommen, wenn es sich bei den Opfern nicht um Afrikaner*innen gehandelt hätte.

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